Hinsehen, nicht wegsehen!

Der diesjährige Lebendige Kreuzweg, ein freiwilliges Angebot für Schüler*innen ab der 9. Jahrgangsstufe, hätte unter dem Motto „Hinsehen, statt wegsehen!“ stehen können. Die „Kölsche Linda“ führte uns mit ihrem Hund Clayd an vier Hotspots obdachlosen Lebens in Köln. Die 30 Teilnehmer*innen erfuhren, dass die Umgebung des Hauptbahnhofs ein Dreh- und Angelpunkt für Nichtsesshafte ist, weil von dort fußläufig viele Einrichtungen gut erreichbar sind. Der Appellhofplatz mit seiner Suppenküche zweimal wöchentlich ab 21 Uhr, die Kirche St. Andreas, weil viele – gerade aus dem Ausland stammende Obdachlose – religiös sind, der Bahnhofsvorplatz, weil dort unter anderem der SKM (Sozialdienst katholischer Männer) ansässig und eine Notschlafstelle untergebracht ist. Auch die Bedeutung von Hunden wurde uns erläutert, gerade für obdachlose Mädchen und Frauen oft sowohl Schutz als auch einzige Bezugsperson, der man vertrauen wolle/könne. Eindringlich bat sie, Obdachlosen, die betteln würden, ins Gesicht zu sehen und sie freundlich anzuschauen und mit ihnen vielleicht auch ein kurzes Gespräch zu führen. Hinsehen statt wegsehen! Menschen in schwierigen Lebenslagen signalisieren, du hast eine Würde und ich nehme dich wahr, würde vielen guttun. Der sich an den Rundgang anschließende Besuch der Drogenberatung beendete den diesjährigen Lebendigen Kreuzweg. Die Schüler*innen erfuhren, dass 70% der Drogenabhängigen zugleich obdachlos sind und die Räume der Drogenberatung für viele eine tagtägliche Anlaufstelle ist, um im geschützten Rahmen und unter medizinischer Kontrolle legal Drogen konsumieren zu dürfen. Wir tauchten für zwei Stunden in eine uns unbekannte Welt ein, eine, die genau so real ist, wie die unsrige. Lebenssituationen, die bedrücken und traurig machen und uns zeigten, dass die heutigen Kreuze „Arbeitslosigkeit“, „Perspektivlosigkeit“, „Obdachlosigkeit“ und „Drogenabhängigkeit“ heißen. Der Nachmittag zeigte aber auch, dass es überall Menschen und Einrichtungen gibt, die Menschen in ihren schweren Lebenssituationen beistehen und sie begleiten, ganz so, wie auch damals auf dem Kreuzweg Jesu, dem andere geholfen haben, sein Kreuz zu tragen. Und WIR?
Dirk Peters

Lebendiger Kreuzweg 2019

Achtung Sternsinger!

Sternsinger

Die Sternsinger sind weltweit die größte Organisation von Kindern für Kinder.

So ist sie sogar seit 2015 ein immaterielles Kulturerbe der UNESCO.

In Deutschland gibt es die Sternsinger seit 61 Jahren.

Jedes Jahr steht die Aktion unter einem anderen Motto.

Dieses Jahr war das Motto: „Wir gehören zusammen in Peru und weltweit!“

Bei der Aktion geht es aber nicht nur um Spenden für Kinder, sondern auch um den Segen für das Haus und somit den Schutz für das ganze Jahr.

Diesen Segen spenden die Sternsinger – als Heilige Drei Könige. Sie wandern dafür von Haus zu Haus und helfen gleichzeitig den Kindern auf der ganzen Welt.

Da wir (Noe Vondey (8b), Laura Wiebers (8c) und Linda Wiebers (8d)) auch in

unserer Heimatgemeinde seit Jahren begeisterte Sternsinger sind, wollten wir

natürlich auch unsere Schule segnen.

Dies taten wir auch in der ersten Schulwoche nach den Weihnachtsferien.

Am Dienstag in der ersten Stunde waren wir zu Gast im Schulgottesdienst der 8.

Klassen, haben den Schülerinnen und Schülern die Aktion erklärt und die Kirche

gesegnet. Im Anschluss haben wir noch die Sekretariate und die Lehrerzimmer von Gymnasium und Realschule besucht und gesegnet.

Am Donnerstag haben wir unseren eigenen Klassen den Segen gespendet.

Am Freitag waren wir dann nochmals Teil des Gottesdienstes der 7. Klassen.

Der Gesamterlös der Schule beträgt 174,25 Euro. Die Kinder in Peru und weltweit freuen sich sehr darüber. Vielen Dank!

Wir bedanken uns sehr bei Pfarrer Peters und den Lehrern, die diese Aktion möglich gemacht haben und hoffen sehr, diese Aktion im nächsten Jahr mit noch mehr Unterstützung zu wiederholen.

gez, Linda Wiebers (Klasse 8d)

„Was macht denn der da?“

Am 2. Adventsamstag stand die traditionelle Krippentour für Fünftklässler auf dem Programm. 12 Familien waren der Einladung gefolgt und erlebten einen kurzweiligen Nachmittag mit der Kölner Krippen-Expertin Monique Renson. 4 Krippenbesichtigungen standen auf dem Programm. Schon die erste Krippendarstellung in der Minoritenkirche ließ die Teilnehmer staunen. Da stand neben Maria und dem Erzengel Gabriel doch ein Priester. „Was macht denn der da?“ – Frau Renson löste das Rätsel schnell auf. Es handelt sich um Adolph Kolping, der im 19. Jahrhundert verarmten Handwerksgesellen vielerlei Unterstützung bot. Er liegt in der Minoritenkirche begraben und darf, als Zeichen der Wertschätzung seiner großen Lebensleistung, als Krippenfigur quasi eine Statistenrolle einnehmen. Aber auch die Krippen bei Wefers, der Residenz am Dom und in St. Ursula erzählten auf ganz unterschiedliche Weise vom Wunder der Gottesgeburt, die wir Weihnachten wieder feiern und bestaunen dürfen. Schon heute freuen wir uns auf die nächste Krippentour am 07.12.2019.

Pfr. Dirk Peters

Schulgemeinschaftsmesse

Schulgemeinschaftsmesse 2019

Wenn Engel feiern, kann ja das Wetter nur schön sein. So auch gestern bei unserer traditionellen Schulgemeinschaftsmesse. Passend dazu das Thema „Engel undercover“ und eine fantastische Stimmung. Unser großes Bläserorchester begleitete die frohe Messe musikalisch und sorgte mit Frau Buchholz und Herrn Gebhardt für richtig gute Stimmung. Bei strahlendem Sonnenschein erfuhren die zahlreichen jungen und schon etwas älteren Messbesucher etwas über den Undercover-Engel Raphael und seine Aufgaben… Wer mehr darüber erfahren möchte, suche einmal in der Bibel im Buch Tobit ab Kapitel 4… Wieder einmal hatten so viele Engel ihre Hand im Spiel, um das erste große Schuljahreshighlight für viele zu einem wunderschönen Gottesdiensterlebnis zu machen. Ihnen allen ganz herzlichen Dank! Einen kleinen Holzengel erhielten alle Teilnehmer/innen als Erinnerung und als ein Zeichen für ein hoffentlich schönes, unter Gottes Schutz stehendes neue Schuljahr!

Dirk Peters

Ursulafest 2018 mit dem „Engel der Kulturen“

Stahlrad vor Kölnskyline

In die angespannte Situation zwischen den drei abrahamitischen Weltreligionen Islam, Juden- und Christentum heben die Künstler Gregor Merten und Carmen Dittrich den Engel der Kulturen 2008 den „Engel der Kulturen“ entwickelt und bringen ihn als vermittelndes Symbol in die gesellschaftliche Debatte ein. In einem intensiven Findungsprozess haben sie die Symbole der drei abrahamischen Religionen - den Halbmond, den Stern und das Kreuz - in variierter Weise zu einander in Beziehung gesetzt, bis eine Form entwickelt war, in der sie sich in ausgewogener Relation auf einer runden Fläche gruppieren.
Überraschenderweise visualisiert diese Formation die Gestalt eines Engels oder auch der Friedenstaube. In der Überlieferung aller drei Weltreligionen kommen Engel ungefragt und gelten als Beschützer und Botschafter. Dieser Engel vermittelt die Botschaft:

  • Wir leben in einer Welt.
  • Wir lassen einander zu und geben uns gegenseitig Raum zur Entfaltung.
  • Mitmenschlichkeit und Achtung vor der Schöpfung prägen die von allen gebildete Mitte.
  • Wir sind einander verbunden und werden nur gemeinsam und friedlich die Zukunft gestalten können.

Wir sind froh und dankbar, dass wir beim diesjährigen Ursulafest (11./12. Oktober) dieses Projekt thematisch aufgreifen können und zusammen mit den Künstlern und drei kooperierenden Einrichtungen, im fußläufigen Umfeld unserer Schule, diese einmalige Kunstaktion mitgestalten und so als Botschafter des Friedens und der Mitmenschlichkeit ein unübersehbares Zeichen für Toleranz und Dialog setzen können.

Vielfältige Anregungen und Informationen sind unter www.engel-der-kulturen.de abrufbar.

Dirk Peters, Schulseelsorger

 

Der Titel der ehemaligen a-capella Gruppe Wise Guys führte in die diesjährige Johannisnacht ein, an der rund 65 Schüler und Schülerinnen der siebten und achten Jahrgangsstufe teilnahmen. Johannes der Täufer entspricht mit seiner Botschaft und der Art seines Lebens genau diesem Motto. So ging es beim Auftakt in der Schulkirche um die Frage, was uns heute lebendig sein lässt. Lebendig fühlten sich alle Teilnehmer an diesem Abend, konnten sie sich doch in sieben unterschiedlichen Workshops vom Sport, übers Backen und Cocktail kreieren bis hin zum Sprayen kreativ auseinandersetzen. Das Top-Highlight war die abschließende Feuerrunde, die bis 23:00 Uhr auf dem „Landeplatz“ stattfand. Die magische Kraft des Feuers verbreitete sich umso dunkler es wurde. Schule kann ganz unterschiedliche Empfindungen auslösen: an diesem Abend sicher sehr positiv besetzte. Dank an die Eltern des AK Rel. Leben an unserer Schule, die das etwas andere Schuljahresende zusammen mit Fr. Dr. Witte und mir vorbereitet haben.

Dirk Peters, Schulseelsorger

Alljährlich machen sich alle Sechsklässler unserer Schule auf den Weg nach Altenberg. Was rein von außen betrachtet aussieht wie eine Wanderung ist aber eine Wallfahrt. Das Wort kommt vom Altdeutschen „wallen“ und meint in Bewegung sein. Endlich mal raus aus den Klassenzimmern, um frische Luft zu atmen, die Natur bewusster wahrzunehmen, über das eigene Leben und Gott ins Gespräch zu kommen. 11 KM laufen in dreieinhalb Stunden unterbrochen von Gebeten und Liedern und einer Reihe guter Gespräche und dann war das Ziel erreicht, der schöne Altenberger Dom, in dem wir mit Weihbischof Puff und sechshundert anderen Schüler/innen Erzbischöflicher Schulen einen schönen Abschlussgottesdienst gefeiert haben. Großartig, dass an unserer Schule eine solche „Atem-Pause“ mitten im Schulalltag möglich ist. So mancher mag Gott an diesem Tag ein Stück nähergekommen sein als üblich. Zu wünschen wäre es uns allen!

Dirk Peters, Schulseelsorger

30 Schüler und Schülerinnen und ein Hund...

ergeben zusammen? Na? Richtig, den „Lebendigen Kreuzweg“ 2018, den wir alljährlich in der Fastenzeit für Schüler und Schülerinnen ab der 9. Jahrgangsstufe anbieten. Bei dieser besonderen Art Kreuzweg geht es darum, in unmittelbarer Umgebung unserer Schule Menschen oder Institutionen zu besuchen, die anderen Menschen in (akuten) Notsituationen beistehen. Dabei beginnen wir mit einem kurzen Impuls in der Schulkirche. Es schließt sich ein einfaches Mittagessen (Kartoffelsuppe mit Brötchen) an. Drei Stationen bilden das inhaltliche Programm. In diesem Jahr waren wir in der Bahnhofmission auf Gleis 1 des Kölner Hauptbahnhofs und in der Methadon-Ambulanz, in der Drogenabhängige ein legales „Substitutionsmedikament“ erhalten, um der Beschaffungs- und Prostitutionskriminalität entgegenzuwirken. „Highlight“ war in diesem Jahr aber sicher der Hund Clyde, eine besondere Attraktion im Rahmen eines Kreuzweges, denn er war als „bester Freund“ der ehemaligen Obdachlosen Linda, bekannt als „Kölsche Linda“ einer unserer Gäste. Linda erzählte, wie es dazu kam, dass sie für einige Jahre obdachlos wurde und wodurch sie heute Mädchen und junge Frauen, die ein ähnliches Schicksal wie sie erlitten haben, beisteht. Ihr Motto: „Hinsehen statt weggehen“. Um den Obdachlosen eine Lobby zu geben, hat sie den Verein „H.i.K.“ (Heimatlos in Köln) gegründet. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt für Obdachlose Events anzubieten, wie ein Frühstück vor Ostern. „H.i.K.“ organisiert Selbsthilfegruppen und Notfallhilfe. Er berät und gibt Tipps bei der Suche nach Arbeit und Wohnraum, er begleitet bei Amtsgängen und ist in der Einzelfallhilfe tätig. All das gab es zurzeit als Linda obdachlos war noch nicht. Ihre eigenen, schweren Erfahrungen als Obdachlose sind der Motor für ihr Engagement. „Clyde ist immer an meiner Seite“, sagt sie. Er ist ihr „bester Teamgefährte“ und der interessiert zuhörenden Gruppe verrät sie auch warum Hunde für viele Obdachlose so wichtig sind. Einerseits beschützen sie gerade obdachlose Mädchen und Frauen, andererseits sind sie so etwas wie der Ersatz für ein oft fehlendes intaktes soziales Umfeld. Das Clyde seine Aufgabe verinnerlicht hatte, merkten wir sofort, denn jeder, der zu nah an sein „Frauchen“ kam wurde mit lautem Gebell abgeschreckt und wich direkt zurück…

„Hinsehen statt weggehen“, bringt auch auf den Punkt, was wir mit diesem Kreuzweg anregen wollen. Jesus sagt: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan!“ (Mt 25,40). Im Umfeld unserer Schule gibt es unendlich viele Menschen, die nach diesem Motto handeln. Manche tuen dies aus dem Geist Jesu heraus, andere, weil sie es einfach als ihr ethische Verpflichtung betrachten. Dafür ist die Haltung des Hinsehens unverzichtbar. So war auch der diesjährige Kreuzweg für alle Teilnehmenden eine gelungene „Sehhilfe“. Dankbar bin ich den Schülerinnen, die uns mit Trompete und Querflöte musikalisch begleitet haben und den Eltern des „AK religiöses Leben“, die für ein leckeres, einfaches Mittagessen und die inhaltliche Gestaltung des Kreuzweges gesorgt haben.

Dirk Peters, Schulseelsorger

 

Bundesweite Auszeichnung als Schule des Monats

Auszeichnung des Deutschen Pädagogischen Austauschdienstes

Kurz vor den Karnevalstagen hat uns eine hocherfreuliche Nachricht vom Deutschen Pädagogischen Austauschdienst (PAD) erreicht. Unsere Schule ist bundesweit als Projektschule des Monats Februar für das schulpastorale Austauschprojekt mit der Schmidtschule in (Ost-) Jerusalem ausgezeichnet worden. Damit, so Andrea Lummert, vom PAD soll die „langjährige, kontinuierlich gute Arbeit im Austauschbereich“ gewürdigt werden. Vertreter des nordrheinwestfälischen Kultusministeriums zeigten sich sehr erfreut über diese Auszeichnung und werden im Auftrag des PAD in den kommenden Wochen unserer Schule eine Urkunde überreichen. Nähere Informationen über das prämierte Austauschprojekt unter: https://www.kmk-pad.org/index.php?id=757&no_cache=1

Dirk Peters, Schulseelsorger

Eine Krippe ohne Jesuskind, ohne Josef, Ochs und Esel? Eine Krippe ohne Hirten und Dreikönige? Ja, ist das denn überhaupt eine „richtige“ Krippe?

Auf unserer 6. Krippentour durch Köln lernten am Samstag vor dem 2. Advent die teilnehmenden Kinder mit ihren Familien, dass sich die Krippendarstellungen im Laufe der Advents- und Weihnachtszeit verändern. So haben wir auf unserer Tour gleich zwei Krippen mit nur zwei Figuren gesehen. In St. Maria in den Trümmern den Engel Gabriel mit Maria, die vor einem Pult steht und die ungeheuerliche Botschaft vernimmt, dass sie von Gott ein Kind geschenkt bekommt, dass der Erlöser der Menschen ist. In der Minoritenkirche haben wir dann Maria bei ihrer Tante Elisabeth gesehen, auch eine biblische Szene: Zwei schwangere Frauen treffen sich und tauschen sich über ihre „wunderbaren Schwangerschaften“ aus, denn Elisabeth, die schon alt war, hätte im Leben nicht mehr damit gerechnet, noch ein Kind zu bekommen. Da hatten sich die zwei Frauen sicher viel zu erzählen. Krippendarstellungen verändern sich im Laufe der Zeit, sie stellen das dar, was in der jeweiligen Zeit gefeiert wird. Kann man übrigens auch in unserer Schulkirche sehen. Da sind Maria und Josef auf dem Hochaltar zu sehen, wie sie sich auf den Weg von Nazareth nach Betlehem machen. Erst in der Nacht des 24. Dezembers kommt dann das Kind in die Krippe und die Hirten gesellen sich dazu. „Krippen sind wie ein kleines Schauspiel, da tritt jede/r Schauspieler/in ja auch erst auf die Bühne, wenn er dran ist“, erklärte uns Monique Renson, die uns seit 2012 durch die unglaublich vielfältige Kölner Krippenlandschaft führt. Auch in diesem Jahr gab es wieder viel zu entdecken und alle Teilnehmenden gingen bereichert und beschenkt nach Hause.

Dirk Peters, Schulpfarrer

Ausstellung "Menschwerdung"

Ungewöhnliche Blicke auf die Menschwerdung Jesu zu werfen, dazu möchten wir in diesem Jahr mit Bildern der Kunst- AG von Frau Distelkamp einladen: Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Freunde unserer Schule.

Herzlich laden wir die Klassensprecher/innen und ihre Stellvertreter/innen zur Ausstellungseröffnung „Menschwerdung“ am Montag, dem 04. Dezember 2017 um 12:30 Uhr in die Schulkirche ein.

Die Ausstellung kann in der Zeit vom 04.12. bis 22.12. täglich von Klassen und Kursen oder Interessierten (außerhalb der Gottesdienstzeiten) in der Schulkirche besichtigt werden.

Ausstellung des "Flüchtlingsbootes"

  

 

Neuer Mitarbeiter in der Schulpastoral

Neuer Mitarbeiter im Schulpastoral

Es sind nicht nur die Schulgottesdienste, Frühschichten oder Tage religiöser Orientierung die zum weiten Feld der Schulpastoral zählen. Auch seelsorgliche Gespräche in Einzel- oder Gruppenbegleitung, sowie Angebote für Lehrer und Lehrerinnen und vieles mehr machen die Seelsorge und Pastoral an unseren Erzbischöflichen Schulen aus.

Zukünftig sollen neben den hauptamtlichen Seelsorgern auch Lehrer und Lehrerinnen diesen Auftrag vermehrt und intensiver wahrnehmen. So freut es mich, dass Herr Matthias Bendel Teilnehmer des 1. Qualifizierungskurses Schulpastoral des Erzbistums war und diesen am Samstag, den 23. September erfolgreich abgeschlossen hat. Im Rahmen einer feierlichen Eucharistie mit Herrn Generalvikar Dr. Dominik Meiering wurde ihm nun von der Hauptabteilungsleiterin Frau Dr. Schwarz-Boenneke die Urkunde und Beauftragung zur Mitarbeit in der Schulpastoral an der Erzbischöflichen Ursulinenschule im Auftrag des Erzbischofs in der ehemaligen Abteikirche Siegburg überreicht.

Wir gratulieren Herrn Bendel zu seiner neuen Aufgabe, die er in Absprache mit Frau Ockel und mir, zukünftig ausüben wird.

Pfr. Dirk Peters, Schulseelsorger

Schulgemeinschaftsmesse 2017

Schulgemeinschaftsmesse

Wieder mal Glück gehabt mit dem Wetter und so wurde die Schulgemeinschaftsmesse zu Beginn des Schuljahres wieder zu einer fröhlichen und wunderbaren Begegnung vieler Ursulinen mit dem lieben Gott. „Du bist ein Ton in Gottes Melodie“. Unter diesem Motto konnte das Blasorchester unter Leitung von Frau Buchholz illustrieren wie sehr das stimmt. Nur wenn jeder Einzelne seinen Ton beiträgt, kann ein melodisches Ganzes entstehen.

Was für die Musik selbstverständlich ist, gilt in gleicher Weise für viele Aspekte des Schullebens und auch für dieses erste große „Glaubensfest“ zu Schuljahresbeginn. Unzählige Helfer, Schüler und Schülerinnen, die in Rollenspiel und Gottesdienstvorbereitung  involviert waren, Messdiener, Technik, Orgelbegleitung,, Hausmeister und Eltern sorgten für ein buntes, tolles Stimmungsbild auf dem sehr gut gefülltem Schulhof. Nach dem Gottesdienst schlossen sich ein Fingerfood-Picknick und zahlreiche Gespräche und Begegnungen an. Wie gut, dass es diese bereits zehnjährige Tradition an unserer Schule gibt.

(Dirk Peters)

Das Boot kommt

Flüchtlingsboot

Unsere Ursulinenschule wird vom 03.10.-09.10.2017 das sogenannte „Flüchtlingsboot“ in der schuleigenen Ursulinenkirche beherbergen: ein Holzboot aus Libyen, welches durch das Erzbistum Köln im Jahr 2016 nach Köln gebracht wurde und das zur Verfügung gestellt wird, um auf die Situation von Flüchtlingen, die über das Mittelmeer fliehen, aufmerksam zu machen.

Im Rahmen unseres diesjährigen Ursulafestes wird das Boot und die Frage „Was ist Heimat?“ thematisch behandelt werden. Abendgebete, spirituelle Kurzimpulse und ein stimmungsvoller nächtlicher Gottesdienst (Vigil) bilden den liturgischen Rahmen.

Freitags haben die Schüler/innen der 5.-9. Jahrgangsstufe die Möglichkeit, das Boot zu besichtigen, darin Platz zu nehmen und in Gebeten und Gesängen für die vielen heimatlosen Menschen zu beten. Am Sonntag, dem 08.10. findet um 18:00 Uhr ein Konzert des Kammerchores CANTAMO KÖLN statt. Thematisch werden Gesänge rund um den Gedanken der „Caritas“, welche Komponisten aller Jahrhunderte zu ihrer Musik inspirierte, zu hören sein. Das Konzert dauert zirka 75 Minuten. Die Besucher werden die Gelegenheit haben, das Boot zu besichtigen. Die Ursulinenkirche ist vom 04.10. bis 06.10. von 08:00 – 16:00 Uhr für Besucher geöffnet.

(Pfr. Dirk Peters)