Suchtprävention

Suchtprävention

Sucht ist zunächst ein eher abschreckendes Wort vor allem, wenn man an Schule denkt.

Aber genau hier setzen wir an: Unsere Schülerinnen und Schüler sind häufig mit verschiedenen Genussmitteln (wie z. B. Alkohol und Zigaretten) und beispielsweise dem Internet konfrontiert. Deshalb ist es wichtig, dass wir als Bildungseinrichtung diese potenziellen Suchtmittel in den Blick nehmen und mit den Schülerinnen und Schülern zum Thema machen. Damit wir sie zum einen zu "Wissenden" machen und zum anderen darin bestärken verantwortungsvoll mit diesen Gütern umzugehen.

 Die Suchtprävention umfasst deshalb vor allem 2 Bereiche:

  • Projekt in der Jahrgangsstufe 8 mit präventivem Charakter
  • Beratung in Suchtfragen 

Ansprechpartnerinnen für diesen Bereich sind Frau Kathrin Turnwald und Frau Verena Ziebolz. Beide Kolleginnen haben an einer umfangreichen Qualifizierungsmaßnahme der Drogenhilfe Köln unter dem Motto "Qualifizierung Suchtvorbeugung" mit Erfolg teilgenommen.

Beratung in Suchtfragen

(z.B. substanzbezogene Suchtmittel, aber auch Essstörungen, sowie Umgang mit Computer, Internet und sozialen Netzwerken)

Beide Kolleginnen der Suchtprävention sind teil des Beratungslehrerteams und bieten Einzelgespräche für Schüler(innen), Eltern und Lehrer(innen) an.

Dabei geht es vor allem darum Lösungmöglichkeiten für akute Probleme im Bereich Sucht auszuloten. Außerschulische Partner ergänzen hierbei unsere Arbeit und unterstützen uns.

Die Beratungsgespräche sind streng vertraulich. 

Besuch bei der Drogenhilfe - 9a

Am Montag den 04.11.2019 waren wir die R9A bei der Drogenprävention in Köln Poll.
Um 08:00 Uhr haben wir uns alle gemeinsam in der Schule getroffen, und sind zusammen mit der Straßenbahn zum Poller Kirchweg gefahren. Vor Ort wurden wir von Martha und Lisa empfangen. Als erstes haben wir uns einen Film angeguckt in dem uns gezeigt wurde was passiert, wenn man Drogen nimmt. Im Anschluss wurden wir in 2 Gruppen eingeteilt. Während sich die erste Gruppe mit verschiedenen Arten von Süchten und Drogen beschäftigt haben, hat die zweite Gruppe ein Experiment gemacht indem wir eine Brille anhatten, die einem die Illusion gibt high zu sein. Wir mussten verschiedene Alltag Situationen nachstellen, die mit der Brille um einiges schwerer waren als ohne. Nach 90 Minuten haben die Gruppen dann getauscht. Am Ende durften wir mit einer VR Brille unsere Grenzen testen indem wir die Entscheidung bekommen haben ob wir von einem Hochhaus springen würden oder nicht. 
Der Tag war sehr lehrreich und interessant und wir hatten alle Spaß. 

(Bernadette Weber)