Ukrainehilfe 2022

Post von Catherines Schwestern aus Braniewo

Sehr geehrter Theodor. 
Wir möchten uns für den Transport bedanken, 
der uns kürzlich erreicht hat.
Sie wurden an Häuser in Braniewo, Krynica Morska und Orneta verteilt.
Einige der Gegenstände wurden auch an eine Stiftung in Braniewo gespendet, 
die Transporte in die Ukraine schickt. 
Alle Familien danken Ihnen sehr für Ihre Hilfe. 
Auch in ihrem Namen danken wir euch für eure Hilfe,
für eure bereitwilligen Herzen. 

Wir danken allen, die sich für diese Hilfe engagieren. 
Wir möchten der Schule in Kolonia dafür danken, dass sie Maßnahmen ergriffen hat, um Bedürftigen zu helfen.
Wir umarmen sie alle mit Gebet und Gedenken. 

Mit freundlichen Grüßen
Catherines Schwestern aus Braniewo

 

Weitere Informationen über die Spenden

Sehr geehrte Freunde,

Heute Nachmittag hat uns die Provinzialoberin der Katharinen Schwestern aus Braniewo ( ehemals Braunsberg)eine Dankbrief geschickt, mit vielen Fotos von den letzten beiden Transporten, der von Ursulaschule  Köln und  ein kleiner Transport mit Lebensmittel aus Alfhausen.

Die Bundeswehrbetten die für das Kloster in Braniewo vor gesehen waren, wurde uns auf  Rat der Schwester empfohlen,  die doch in das Kriegsgebiet zu schicken. Da die Flüchtlinge, die in den Einrichtungen der Schwestern Einrichtungen untergebracht sind, über genügend Betten in den Häusern verfügen.

In dieser Woche schicken  wir einen Transport mit Lebensmittel; Bekleidung und Schlafsäcken nach Braniewo, in der nächsten Woche wird ein großen Transport geben, den wie gemeinsam mit dem DRK Elbergen / Lingen, wo uns die Ursulaschule Köln Bundeswehrbetten; Matratzen, Bettspanntücher und Schlafsäcke, zur Verfügung gestellt hat, mit geben werden, diese Güter sollen zum DRK Zentrallager in Termopil Bezirk Lemberg in der Ukraine geschickt werden, das DRK Elbergen arbeitet schon über Jahre mit dem DRK Zentrallagen gut zusammen, von dort werden die Güter in Klein Lastwagen über das Kriegsgebiet der Ukraine nach Bedürftigkeit verteilt.

Ich danke allen Lehrer und Helfer, besonders den Schülerinnen und Schüler der Ursulaschule Köln die einen  enormen Einsatz gezeigt haben, dass eine große Hilfe zusammen gekommen ist.

Nun wollen wir hoffen und beten, dass alles gut ankommt.

Mit Freundlichen Grüßen,

Theodor Gr. - Starmann

Ps: Weitere Foto werden noch kommen.

700 Kartons mit Bekleidung...
100 Schulrucksäcke voll mit Schulmaterial, Spielzeug und Plüschtieren...
60 Kartons mit Bettbezügen, Decken und Handtüchern...
60 Kartons mit Schuhen...
25 Kartons mit Spielen...
9 Paar Gehhilfen...
... mehr hat in den Lkw nach Branjewo einfach nicht hineingepasst. Freitagmorgen konnte er dann endlich starten.

In der Woche davor hatten wir den Ursulasaal zur Packstation umgebaut, um die unglaublich vielen Spenden, die sich vor der Tür im Realschulgebäude stapelten, zu sichten, zu sortieren und reisefertig zu verpacken.
 
Mit einer ruhigen Viertelstunde in unserer Schulkirche begann der Tag früh um 7:15 Uhr. Die Andachten haben Herr Kalthoff, Herr Nolan, Herr Linhoff und Pater Gregor gestaltet und es war jedes Mal eine ganz neue und eigene Stimmung, wenn wir uns so früh an einem kalten Novembermorgen in der Kirche trafen. 
Das Frühstück in der Schulküche hatte Herr Demmer vorbereitet – hier war es warm und gemütlich und bei Kaffee, Kakao und Brötchen gab es dann auch ein bisschen Klaaf.

8:00 Uhr! Zuerst werden die Zertifikate für 2G gesichtet, ein freiwilliger Selbsttest liegt bereit. Das Packen beginnt. Die Helfer und Helferinnen sind oft Eltern, die sich extra einen Tag frei genommen haben und oft auch schon erfahrene Elisabethsammler sind. Ein Teil der Kleidung wird für den Wohlfühlmorgen für Obdachlose zur Seite gelegt, wo jetzt im November warme Jacken, Hosen und Stiefel sehr willkommen sind. 
Um 10 Uhr stehen Kaffee und Brötchen für eine verdiente Pause bereit, die das Team der Cafeteria für die Packer schon adventlich vorbereitet haben. An manchen Tagen kommen die Schulleitungen dazu. Eine gute Gelegenheit, sich besser kennen zu lernen, bevor es mit der Arbeit weiter geht. 

Am Freitag wird es dann immer ein bisschen aufregend: Kommt der Laster rechtzeitig? Passt er auf den reservierten Platz vor der Schule? Müssen wir im Regen packen oder bleiben die Kartons trocken? Passt alles in den Laster?
Je eine Klasse der Realschule und des Gymnasiums bilden eine Kette und transportieren die Kartons vom Ursulasaal in den Lkw. Meist dauert das zwei bis drei Stunden und kann ganz schön anstrengend werden.

In diesem Jahr war die Ladefläche schließlich ganz vollgepackt. Für die restlichen Schulranzen, die beim besten Willen nicht mehr hineinpassten, gibt es einen neuen Bestimmungsort: das Flüchtlingsheim in Mülheim und die Gemeinden St. Theodor und St. Elisabeth, an die auch unsere Geschenkeaktion geht.

An dieser Sammlung sind so viele Menschen beteiligt, denen wir für ihren Einsatz herzlich danken möchten: allen Spendern, den 45 Helfern und Helferinnen in der Packstation, den Helfern beim Frühstück, Herrn Kalthoff, Herrn Nolan, Herrn Linhoff und Pater Gregor für die Andachten, dem Team der Cafeteria, den Sekretariaten und Hausmeistern, den Klassen der Paketkette und ihren Lehrern, den Organisatoren des Transports und dem geduldigen Fahrer und vielen mehr.

Ein großer Dank an alle, die die Sammlung dieses Jahr wieder möglich gemacht haben.

Von:Jan Demmer, Cordula Ortmann, Monika Pelzer & Ursula Müller-Huntemann