Lebendiger Kreuzweg 22

Wer war Simon von Zyrene und wer ist heute Simon oder Simone von Köln?

Als Jesus vor zweitausend Jahren zum Tod am Kreuz verurteilt wurde, lag die ganze Stadt als Wegstrecke zur Hinrichtungsstätte, dem Hügel Golgota, vor ihm. Ein langer, kräftezehrender Weg. Bis heute erinnert die „Via Dolorosa“ (Schmerzensweg) in Jerusalem mit 14 Stationen an Jesu Leidensweg. Unerwartet bekam Jesus auf diesem Weg Hilfe von einem Mann namens Simone von Zyrene, er half Jesus das schwere Kreuz tragen. 

Schmerzens- und Leidenswege müssen auch heute viele Menschen gehen. Wir denken in diesen Wochen besonders an die Flüchtenden aus der Ukraine. Aber auch in Köln und in direktem Umfeld unserer Schule gibt es viele Menschen, die Not leiden und auf Hilfe anderer angewiesen sind. 

Der Lebendige Kreuzweg, den wir jährlich in der Fastenzeit gehen, soll die Teilnehmenden für die gegenwärtige Not sensibilisieren. 

Kreuzwege

Bild Kreuzweg

Liebe Schülerinnen und Schüler!

 

Für die Jahrgangsstufen 9-12 bieten wir seit 2008 einen „Lebendigen Kreuzweg“ in der österlichen Bußzeit an. Nachdem dieser in den letzten beiden Jahren coronabedingt ausgefallen ist, wollen wir nun wieder mit diesem besonderen Impuls für euch starten. Das Besondere dieses Kreuzweges besteht darin, dass wir die aktuelle Not und Hilfsbedürftigkeit von Menschen im Umfeld unserer Schule in den Blick nehmen, indem wir unterschiedliche soziale Einrichtungen besuchen und uns über deren Arbeit mit den Hilfsbedürftigen informieren. Im Anschluss an jede Station nehmen wir die Mitarbeiter/innen und deren Klienten sprichwörtlich ins Gebet, damit die Mitarbeiter/innen Kraft für ihre schwere Arbeit und die Klienten Perspektiven für ihr Leben entwickeln können.

 

In diesem Jahr werden wir mit der Fachstelle für Sucht und psychische Erkrankungen eine neue Station und Anlaufstelle ins Programm aufnehmen. Das „Notel“ haben wir bereits häufiger besucht, weil es  euch einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit mit drogenabhängigen Obdachlosen bietet.

Da die Corona-Krise zu einem erhöhten Beratungsbedarf geführt hat, wird die erste der drei Stationen in diesem Jahr in unserer Schule im Beratungsraum des Gymnasiums stattfinden. Herr Zimmermann, der über viel Erfahrung in der Beratung verfügt, wird uns aus dem Alltag eines Beratungslehrers berichten.

In den vergangenen Jahren haben teilnehmenden Schüler/innen diese Form des Kreuzwegs als sehr berührend und inspirierend erfahren.

 

Der Kreuzweg findet am Mittwoch, 23. März ab 12:30 Uhr statt. Folgender Ablauf ist vorgesehen:

12:30 Uhr         Impuls in der Schulkirche

12:45 Uhr         einfacher Imbiss im Ursulasaal

13:15 Uhr         Besuch der Beratungslehrer*innen unserer Schule

14:00 Uhr         Besuch der Fachstelle für Sucht und psychische Erkrankungen des SKF, Gereonstr.

14:45 Uhr         Besuch des „Notels“ (Notschlafstelle für drogenabhängige Obdachlose)

15:30 Uhr         Ende der Veranstaltung

 

Wenn wir euer Interesse geweckt haben und ihr am Kreuzweg die teilnehmen möchtet, aber nach der sechsten Schulstunde noch Unterricht habt, werdet ihr vom Unterricht freigestellt. Anmeldungen sind ab Montag, 14.03. (08:00 Uhr) bis Freitag, 18.03., 13:15 Uhr in den Sekretariaten des Gymnasiums bzw. der Realschule durch Eintrag in eine Teilnehmerliste möglich! Kosten entstehen keine! Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt!

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn nach zweijähriger Pause, der diesjährige Kreuzweg wieder auf euer (hoffentlich reges) Interesse stoßen würde und ihr mit dabei wäret.

 

Auf bald

Dirk Peters, Schulpfarrer

Religionsunterricht- Interview mit unserem Schulpfarrer Herrn Peters

Im Religionsunterricht führten Schüler der Klasse 6c ein Interview mit unseremSchulpriester Herrn Peters.

Lest selbst...

Fastenimpuls - Segen für alle

Am 15. März hat die römische Kongregation für die Glaubenslehre ein Verbot für Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare ausgesprochen und damit ältere Verbote erneut bestätigt.

Inzwischen hat es weltweit massiven Widerstand gegen dieses Verbot gegeben. Allein in Deutschland haben über 2600 Seelsorger:innen eine Petition der Deutschen Bischofskonferenz eingereicht, wo man der römischen Haltung unmissverständlich widerspricht.

(...)

Deshalb beziehe ich im Video Stellung gegen das römische Schreiben und solidarisiere mich mit den oben erwähnten Erzb. Schulen! Ich habe das Video für meine Refrather Gemeinde, in der ich als nebenamtlicher Pfarrer tätig bin als Fastenimpuls zum Palmsonntag erstellt. Inhaltlich möchte ich es aber als Impuls mit der ganzen Schulgemeinschaft teilen.

Mit allen österlichen Segensgrüßen 

Euer/Ihr

Dirk Peters, Pfr.

Tage religiöser Orientierung vom 24. - 26.01.18

TrO 2018

Die Tage der religiösen Orientierung waren wirklich schön, denn wir konnten durch das Programm, das wir die Tage über durchgearbeitet haben, und selber, aber auch unsere Mitschülerinnen viel besser kennen lernen und mehr über uns herausfinden. Es war erst etwas ungewohnt, so viel über sich und seine Vergangenheit nachzudenken, aber ich finde, es tat irgendwie jedem gut. Im Haus gibt gemütliche Sitzecken, künstlerisch bemalte Wände und einen riesiegen Speiseraum. Aber am wichtigsten sind natürlich die Zimmer. Die waren sehr schön eingerichtet. Es gab große Schränke und die Betten waren sehr gemütlich. Es war Perfekt. Aber das schönste war der Meditationsraum. 

Als wir am Mittwoch in der Jugendherberge angekommen waren, ging das Programm auch schon gleich los. Als erstes haben wir unterschiedliche Begrüßungsformen aus verschiedenen Ländern besprochen und auch miteinander ausprobiert. Es war sehr witzig, aber gleichzeitig auch neu für uns. Außerdem haben wir uns zwei kleine Filme angeschaut, zu denen wir Aufgaben bekommen haben.

Was mir auch sehr viel Spaß gemacht hat, war das Gestalten unserer individuellen, eigenen Korkplatten. Man sollte darstellen, was die Stärken und vielleicht auch Schwächen sind oder wer unsere wichtigsten Bezugspersonen sind. Es sind viele bunte und kreative Exemplare entstanden, die wir uns am Ende gemeinsam angeschaut haben.

Morgens und abends, kurz bevor die offizielle Bettruhe begann, sind alle in einem kleinen, gemütlichen Meditationsraum zur Ruhe gekommen.

Am Donnerstag Abend hatten wir einen Gottesdienst mit Pfarrer Peters, der wirklich schön war und den wir vorher selbst gestaltet hatten. Fast am Ende der ereignisreichen Fahrt sollten wir einen Brief an uns selber schreiben, der uns dann so ca. in einem Jahr zugeschickt wird. Darin sollten wir z.B. schreiben, wie wir uns unsere Zukunft vorstellen oder wie wir unser Leben im Moment wahrnehmen. Ich denke, es hat sich gelohnt ihn zu schreiben, da man viel mehr über sich nachgedacht hat und in einem Jahr vergleichen kann. Am Tag der Abfahrt haben wir noch einmal alles Erlebte besprochen und auch aufgeschrieben, was wir gut fanden und was man vielleicht verbessern könnte.

Alles in Allem war die Fahrt sehr erlebnisreich, spannend aber auch entspannend. Eine tolle Fahrt!

(Theresia und Sofia, R 8a)

Tage religiöser Orientierung der 8a

TrO 8a

Von dem 13.01.2020 bis zu dem 15.01.2020 sind wir, die R8a mit der R8b, auf TrO-Fahrt (Tage religiöser Orientierung) in der Bildungsstätte Steinbachtalsperre in Euskirchen gewesen.


Am Tag der Anreise wurden wir nach dem Ankommen über die Regeln aufgeklärt, die im Haus herrschen und wie die nächsten Tage für uns ablaufen werden. Danach haben wir unsere Zimmer bezogen und unsere Betten gemacht. Um 12:00 Uhr erschien der Gong zum Mittagessen. Nachdem wir gegessen haben, haben wir Programme mit unseren Referenten zum Thema "Identität" absolviert. Z.B. haben wir einen Vertrauens-Pakur gemacht, bei dem wir nichts gesehen haben und uns eine Person geführt hat, mit der wir sonst nicht so viel tun. Um 18:00 Uhr haben wir zu Abend gegessen, dann hatten wir bis 21:30 Uhr Freizeit und zum Tagesabschluss hatten wir eine 15 minütige Meditation. Nach der Meditation galt die Nachtruhe.


Am zweiten Tag wurden wir um halb 8 mit Musik geweckt und eine Stunde später sind wir runter gegangen zum Frühstück. Als wir fertig mit dem Essen waren, sind wir auf unsere Zimmer gegangen und haben unsere Jacken angezogen, da wir draußen Gruppenübungen mit unseren zwei Betreuern durchgeführt haben. Nach dem Mittagessen haben wir einen Spaziergang um den See gemacht und an einem großen Spielplatz gehalten. Um 18:00 Uhr haben wir uns dann wieder alle zum Abendessen getroffen und hatten dann wieder Pause bis zu dem Tagesausstieg (Meditaion), welcher, wie am Tag zuvor, um 21:30 Uhr begann. In den Pausen konnten wir uns selber aussuchen, was wir machen wollten und wo wir uns aufhalten wollten. Zur Möglichkeit stand z.B. der Gemeinschaftsraum, welcher sich im Keller befand.


Am letzten Tag ging morgens um 7.15 Uhr die Weckmusik an, da wir bis zum Frühstück die Zimmer aufräumen und die Koffer packten mussten. Nach der Weckmusik um circa 8 Uhr kamen unsere Betreuer Nine und Benjamin zur Kontrolle in unsere Zimmer. Pünktlich um halb neun gab es dann Frühstück. Anschließend trafen wir uns in der Kapelle. Nine und Benjamin gaben uns die Aufgabe, einen Brief an uns selber zu schreiben. Diesen Brief würden wir dann am Ende der neunten Klasse bekommen. Nachdem wir uns in der Kapelle verabschiedet hatten, gingen wir zur Bushaltestelle.Als wir an der dort angekommen waren, trafen wir unsere Parallelklasse R8c.
Der Bus hat uns dann zum Euskirchener Bahnhof gebracht. Am Bahnhof angekommen haben wir dann 15min auf unseren Zug gewartet. Als dieser eintraf, hatten wir eine 45min. lange Fahrt vor uns. Später in Köln angekommen, verabschiedeten wir uns alle und traten selbständig unsere Heimreise an.


Von Dana, Nadine und Florentine aus der R8a

  • Besuch Synagoge
  • Besuch Synagoge
  • Besuch Synagoge
  • Besuch Synagoge
  • Besuch Synagoge
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Ausflug zur Synagoge

Die Klasse R6C hatte die Chance in eine Synagoge zu gehen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel gelernt. Herr Günter hat uns viele Sachen gezeigt. Erstmal mussten wir eine Kopfbedeckung anziehen. Wer seine vergessen hatte, durfte eine Kippa aufsetzten. Dann sind wir nach oben in die Synagoge gegangen. Herr Günter hat uns viele Sachen erzählt, viele Sachen wussten wir aber schon. Die Synagoge war riesig und das war noch eine kleine. Wir haben viele Sachen gesehen, die wir im Religionsunterricht kennen gelernt haben z.B. den siebenarmigen Leuchter. Danach konnten wir noch andere wichtige Sachen sehen z.B. die Tora. Dann durften wir uns noch umsehen, aber dann mussten wir leider gehen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir sagen nochmal Danke an Herrn Günter.

Henry Renner & Moritz Schmeier