Bundesweiter Vorlesetag

Vorlesetag

„Kannawoniwasein! Manchmal kriegt man einfach die Krise“  -  Lesung mit Martin Muser

Anlässlich des diesjährigen Vorlesetages am 20.11. nahmen unsere fünften Klassen an einer einstündigen digitalen Lesung mit Martin Muser teil.

Dieser wurde dieses Jahr von der IG Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zum Lesekünstler des Jahres gekürt.

In Band drei der Reihe „Kannawoniwasein!“ ziehen Jola und Finn durch Berlin-Kreuzberg und erleben in der „Tzitti“ so manches Abenteuer.

Im Rahmen der Lesung wurden die Zuhörer vom Autor auch filmisch an die Originalschauplätze der Handlung in Berlin geführt, sodass man sich eine Vorstellung der beschriebenen Orte machen konnte - auch davon, was ein typischer „Späti“ ist.

Eine amüsante Stunde, die Lust auf mehr macht…natürlich vor allem darauf, vorgelesen zu bekommen…

2.10.2020 Digitale Lesung

Lesung 2.10

Am 2.10.2020 hatten die Klassen 7 das Glück bei einer digitalen Lesung von Andreas Steinhöfel dabei sein zu können. Diese wurde live aus Berlin übertragen. 
In der Lesung ging es um das Buch „Rico Oskar und das Mistverständnis“, das am 1. Oktober 2020 erschienen ist. Das Buch ist ab 10 Jahren und wird 16 € kosten. 
„Rico Oskar und das Mistverständnis“ ist der fünfte Band der Rico und Oskar Serie. In der Klasse 6 hatten wir gemeinsam den ersten Band der Reihe im Unterricht gelesen. 
Andreas Steinhöfel hat dieses fünftes Buch 1 bis 2 Jahre geplant und hat es dann in zwei Monaten vollendet. Er schreibt über einen Jungen namens Rico, der ein tiefbegabtes Kind ist. 

Der Autor beantwortete auch Fragen der Schüler und wir erfuhren, dass er seine Bücher auf dem Computer und nur an seinem eigenen Schreibtisch schreibt. Am liebsten schreibt er im Herbst und Winter. Wenn der berühmte Autor keine Ideen hat, geht er spazieren oder macht eine Pause. Er empfiehlt jedem, der Lust am Schreiben hat, sich nicht von Rechtschreibfehlern abschrecken zu lassen. Bisher hatte er selber immer nur tolle Lektoren, die ihm viele Tipps und tolle Hilfestellung gaben. Seine Ziele sind es noch zwei Romane fertig zu schreiben. 
Das Buch „Rico Oskar und das Mistverständnis“ hat etwas mehr als 300 Seiten und ist ein tolles Jugendbuch….

Emma und Theresa; R7b

Ein Dankeschön geht auch an Maren aus der AG Öffentlichkeitsarbeit, die Fotos gemacht hat.

Am Montag, den 24.08.2020 warteten 17 Jungen aus der 5. Und 6. Schulklasse nach der zweiten großen Pause gespannt auf die „Kick-off“ Veranstaltung zum Projekt „Kicken und Lesen“. Der Kölner Autor und Initiator des Projektes Frank Maria Reifenberg erschien dann höchstpersönlich mit seinem Team pünktlich auf unserem Schulhof.

Neben allgemeinen Koordinationsübungen mit und ohne Ball bewältigten die Schüler auch immer wieder kleinere Leseübungen. Zu bestaunen gab es neben dem schönen großen Wanderpokal auch eine sehr große Auswahl an Jugendbüchern, die in der schuleigenen Bücherkiste den Teilnehmern des Projektes zur Verfügung gestellt werden. Ebenso erhielt jeder Teilnehmer ein T-Shirt, einen Mund- und Nasenschutz und die „Kicken und Lesen-Pässe“ zur Dokumentation ihrer Punkte.

Der Höhepunkt jedoch war die überraschende Übergabe eines von den Profispielern des 1.FC Köln signierten Lederballs an die Schüler. Ein echtes Schmuckstück, für das die Jungen mit Sicherheit Verwendung finden werden. 

„Kicken und Lesen“ ist ein Projekt zur Leseförderung für Jungen. Über den Zeitraum von einem Schuljahr werden Jungen der 5. Und 6. Klasse an zwölf Kölner Schulen und Jugendeinrichtungen begleitet. Das Projekt wird wissenschaftlich betreut und ist ein Kooperationsprojekt der SK Stiftung Kultur und der Stiftung 1. FC Köln. Das Ziel ist es, die Lesekompetenz und damit die Leselust der Jungen zu fördern und zu steigern. Dies gelingt durch eine Kombination aus Fußball- und Lesetraining, in dem die Jungen sportlich und spielerisch über den Fußball ans Lesen herangeführt werden. In Lese- und Fußball-Trainingseinheiten können Punkte gesammelt werden, so dass auch der Wettbewerbsgedanke bedient wird und so zusätzlichen Anreiz liefert. Am Ende steht ein Fußballtraining beim 1. FC Köln mit einer Prämierung der Teilnehmer im Rahmen eines Heimspiels des 1.FC`s.

Aktuelle Nachrichten zum Projekt könnt ihr regelmäßig hier auf der Homepage der Ursulinenrealschule oder unter: https://www.kickenundlesenkoeln.de/index.php bekommen.

 

Björn Kreft und Marcel Brühl

Die R5a lernt sich besser kennen

Die Schülerinnen der R5a haben im Deutschunterricht seit Beginn des neuen Schuljahres jede eine sogenannte „Das-bin-ich-Kiste“ angefertigt und sich gegenseitig in der Klasse vorgestellt.
Die Kisten waren so vielfältig und einzigartig wie jede einzelne Schülerin aus der 5a selbst.
Alle aus der Klasse haben durch die Vorstellungen der „Das-bin-ich-Kisten“ jede ihrer neuen Mitschülerinnen nochmal auf eine andere Weise kennengelernt.
Hier ein paar „Das-bin-ich-Kisten“.

Besuch der 8d beim Kölner Stadt Anzeiger

191104 Druckstraße

Am 30.10.2019 fuhren wir mit der ganzen Klasse zum Kölner Stadt-Anzeiger in die Amsterdamer Str. 192 in Köln-Nippes. Um 08:45 Uhr standen wir am Eingang des imposanten „Neven DuMont Haus“, das vollständig aus Glas besteht. Später erzählte man uns, dass das Glasgebäude drei wichtige Eigenschaften hat: Es ist praktisch, da das Glas schalldicht ist, es ist mystisch, wenn der Mond hindurch scheint und es hat einen ästhetischen Charakter. 

Eine Mitarbeiterin der Zeitung empfing uns am Eingang und erzählte uns viele interessante Dinge. 
 Wir erfuhren, dass der Kölner Stadt-Anzeiger 18 Redakteure hat. Zusätzlich arbeiten viele freie Mitarbeiter, die die Informationen beschaffen. Es werden 600 Praktikanten im Jahr beschäftigt.
 
Jede Nacht werden 470.000 Zeitungen produziert. 90 % gehen an Abonnenten und 10 % in den freien Verkauf.
Die Zeitung wird neben dem Verkauf auch durch Werbung und Anzeigen finanziert, z.B. Werbung diverser Supermärkte, Annoncen, Todesanzeigen, etc...
Der Kölner Stadt-Anzeiger arbeitet auch mit anderen Zeitungen/Zeitschriften wie die Kinderzeitung Duda und der Kölner Express. Die Kurzmeldungen im Kölner Express sind einfacher zu schreiben als die langen Texte im Kölner-Stadt-Anzeiger. Viele Express-Leser sind 1. FC Köln-Fans, deswegen werden nicht so viele Exemplare gedruckt, wenn der 1. FC Köln verliert.
In den Medien wie YouTube kann man heute schon alles erfahren. Wieso braucht man da noch eine Zeitung? Die Zeitung liefert interessante Informationen für die Menschen rund um Köln. Eine Umfrage bei Erwachsenen hat z. B. ergeben, dass die Todesanzeigen und die Rubrik „Lokales“ sowie das regionale Wetter am meisten gelesen werden.

Besonders interessant war die Druckerei!
Um 9:45 gingen wir dann in die Druckerei. Dort steht kein Drucker, wie man ihn von zu Hause kennt, dort steht eine Druck-Straße. Die große Druckermaschine ist 77 meter lang und so hoch wie das ganze Gebäude. Die kleinste Maschine ist 33 meter lang. Jede Maschine hat eine eigene Farbe. Es wird nicht direkt von der Druckplatte gedruckt, denn dann ist alles spiegelverkehrt. Es wird zuerst auf ein Gummituch gedruckt und dann auf das Blatt.
Die großen Papierrollen, aus recyclebarem Material, werden von Robotern gehoben. Die Roboter sind sehr empfindlich, so dass dort keine Handys erlaubt sind, denn ein Roboter kostet ca. 1 Mio. EUR. Eine Druckermaschine kostet 28 Mio. EUR. Die Maschine arbeiten eher nachts, damit morgens die Zeitung mit den aktuellen Nachrichten geliefert werden können.

Der Kölner Stadtanzeiger ist eine Zeitung, die eine umfassende Information für die Kölner Bürger liefert. Zusätzlich werden auch Leistungen online angeboten. Diese können identisch zur Papierzeitung sein (z.B. Nachrichten) oder zusätzliche online Leistungen enthalten (wie Eilmeldungen etc.). 

(Jason Scariot)

8.10.19 LESUNG IM LITERATURHAUS KÖLN

Lesung 8.10.19

Wir, die Klasse R8c, waren am 07.10.2019 mit Frau Distelkamp und Herrn Lindenthal im Literaturhaus Köln bei einer Lesung von Kathrin Schrocke: „Immer kommt mir das Leben dazwischen“.

Frau Schrocke begrüßte uns herzlich und las uns 4 Kapitel aus ihrem neusten Buch „Immer kommt mir das Leben dazwischen“ vor. Es war ihre zweite Lesung zu diesem Buch.

Sie las das witzige Jugendbuch mit viel Humor. Durch ihre Art zu lesen, kam uns die Geschichte sehr real und lebendig vor. Mit eingefügten Soundeffekten hat sie die Lesung noch lustiger rübergebracht.

Zwischen den Kapiteln wurden wir nach unseren Interessen auf YouTube gefragt und diese wurden mit dem Inhalt der Geschichte verglichen.

Nach der Lesung konnten wir noch unsere Fragen stellen, die sie uns auch beantwortete.

Wir fanden, dass Frau Schrocke ein tolles Buch geschrieben hat, dass uns wiederspiegelt.

Von Silas Aksungur und Leon Berger

Kicken und lesen

Seit dem 2. Schulhalbjahr 2019 nehmen 16 Jungen der 5. und 6. Klasse mit viel Freude an der „Leseförderung mit Ball und Buch, kicken und lesen“ teil. In einer Kombination aus Fußball und Lesetraining werden die Lesekompetenz und Leselust der Jungen gestärkt.

Nach einer zehnminütigen körperlichen Aufwärmphase finden sich zwei Schüler („Trainer und Spieler“) zum Tandemlesen, um sich für zehn Minuten im Lesen ebenfalls „aufzuwärmen“.

Danach wird 20 Minuten lang intensiv gekickt.

Schließlich liest in der „Hinrunde“ der Lehrer aus einem Buch vor und in der „Rückrunde“ lesen die Schüler selbst ein Buch. Hierzu stehen ca. 40 Bücher aus der Schulbücherei zur Verfügung.

Bisher hat es allen sehr viel Spaß bereitet, sowohl den Schülern als auch dem leitenden Lehrer Marcel Brühl und der Betreuerin aus dem Silentium, Sabrina Hammer.

Auch im neuen Schuljahr wird die AG „Kicken und Lesen“ wieder angeboten.

Marcel Brühl

AG Kicken und lesen

Ich schenk dir eine Geschichte... Ausflug zur Buchhandlung der R5b

Lesepicknick

Am Montag, den 20.05.19 sind wir im Deutschunterricht in die Agnes Buchhandlung gegangen. Wir haben uns dort das Buch „Der geheime Kontinent“ geholt. Als alle das Buch hatten, sind wir in den Park am Ebertplatz und haben dort ein Lesepicknick gemacht. Wir hatten viele Leckereien dabei und haben uns gegenseitig aus dem neuen Buch vorgelesen. Danach sind wir zurück zur Ursulinenschule gegangen. Die Deutschstunde hat sehr viel Spaß gemacht.

                                                                              

Von Emma und Maya

Besuch der lit.kid.Cologne - 7a

Die Klasse R7a bei der Lesung von Mausmeer von Tamara Bach auf der lit
Cologne

Am 27 März 2019 durfte die R7a zur lit Cologne, dem internationalen Literaturfest in Köln. Bei einer Veranstaltung von Schülern für Schüler las Tamara Bach aus ihrem Buch „Mausmeer". Es geht um die Geschwister Benedikt und Annika, die sich nicht sehr mögen. Annika (20 Jahre) ist eher vernünftig und studiert. Ben ist gerade erst 18 Jahre geworden und hat die Schule geschmissen, also etwas in seinem Leben verändert. Aber zunächst möchte er seinen Geburtstag feiern. Die Eltern erlauben dies nur wenn seine große Schwester dabei aufpasst. Es wird ein turbulenter Geburtstag, der auf dem alten Bauernhof vom Opa endet. Dort bleiben die Geschwister eine Weile und die beiden kommen sich näher.

Die Idee zu „Mausmeer" kam Tamara Bach als sie Streit mit ihrem Bruder hatte. Sie schrieb das Buch dann während eines Aufenthaltsstipendium in der Pfalz. Ihr Deutschlehrer hat sie schon zu Schulzeiten unterstützt und sie zum Schreiben ermutigt. Das erste Buch schrieb sie schon mit 18 Jahren, das zweite mit 21. Diese wurden leider nicht veröffentlicht. Das erste veröffentlichte Buch schrieb sie mit 25 Jahren.

„Mausmeer" wird aus zwei Perspektiven erzählt. Den Schreibstil bezeichnet die Autorin selbst als abgehackt. Das Buch spielt zu Ostern. An einem Karfreitag war es fertig geschrieben.

Nach dem Abitur ging die Autorin als Au-Pair für ein Jahr nach Nord-Irland, sie studierte in Berlin Englisch und Germanistik auf Lehramt. In ihrem Leben hat sich Tamara Bach immer viel vorgenommen und ausprobiert. Geboren ist sie 1976, sie ist jetzt also 43 Jahre. Wenn sie nicht gerade an einem Buch schreibt, strickt und näht sie gerne.

Es war eine tolle Lesung mit einer netten Autorin. Super war auch die Moderation von Maximilian und Lene, den Schülermoderatoren.

Weil wir im Moment "Märchen" als Thema im Deutschunterricht haben, hat unsere Lehrerin sich als netten Abschluss überlegt, dass wir zusammen ins Wallraf-Richartz-Museum in die Sonderausstellung "Der Wolf- zwischen Mythos und Märchen" gehen. In der Sonderausstellung gibt es auch zwei Bilder über Rotkäppchen und den Wolf. Als wir uns die Bilder angesehen hatten, hat uns unsere Deutschlehrerin "Rotkäppchen" vorgelesen und wir haben anschließend das Märchen aus der Sicht vom Wolf aufgeschrieben.
Es hat total viel Spaß gemacht, aber die Zeit ging viel zu schnell vorbei.
Marie C./ R5b

Lesung mit Tobias Goldfarb am 7.12.18

Lesung Tobias Goldfarb 2018

"Bei uns in der Schule war der Autor Tobias Goldfarb  (besser bekannt als Tobias Bungter),

und er hat uns aus seinem Buch "Spekulatius, der Weihnachtsdrache" vorgelesen. Es ist ein gutes Buch!

Denn am 1.Dezember bekommt Max von Frau Kramer - das ist die Frau vom Trödelladen nebenan - ein merkwürdiges goldenes Ei geschenkt. Am nächsten Morgen ist aus dem Ei ein kleiner Drache geschlüpft. Er duftet nach Spekulatius, isst nur Lebkuchen und trinkt gerne Kakao und er hat einen Sprachfehler.

Das Buch gibt es bald auch in unserer Schülerbücherei." 

Béla Schätzmüller aus der R5c

4.06.2018 WDR- Besuch der Klasse R9a

WDR 9a

Am Mittwoch gingen wir zum WDR-Studio. Es war sehr interessant zu sehen, was man alles benötigt, damit so eine Fernsehsendung zustande kommt. Wir haben unser eigenes Magazin aufgenommen. Es heißt ,,Around the world- Magazine‘‘. Jeder aus unserer Klasse hatte einen Job. Es gab zum Beispiel 2 Moderatorinnen, 1 Aufnahmeleiterin und viele weitere Jobs. Der Ablauf war so, dass wir die Sendung alle erst einmal vorbereitet haben (in verschiedenen Gruppen bzw.  Jobs, die man hatte). Nach ca. 30 Minuten haben wir eine Redaktionskonferenz gehalten. Dort haben wir bestimmt, wie unsere Sendung heißt, und welche Videoclips wir in der Sendung zeigen. Danach hat jede Gruppe ihre Ideen ausgearbeitet. Als alles fertig vorbereitet war, haben wir einen Probedurchgang gemacht, damit jeder wusste, wo man stehen musste und die Kameraleute und Technikerleute haben gecheckt, ob alles richtig eingestellt ist. Am Ende haben wir dann das Magazin richtig aufgenommen und das ist uns sogar richtig gut gelungen, wie ich finde ;). Es hat uns allen auch sehr viel Spaß gemacht.

Cora Kather, R9a

Für die Jahrgänge 5 – 7 von Realschule und Gymnasium wurde seit dem Schuljahr 2009/10 im jeweils „basarfreien“ Schuljahr zum mittlerweile fünften Mal ein Lesemarathon organisiert. Etwa 80 Schülerinnen und auch einige Schüler haben sich in diesem Schuljahr daran beteiligt

Wie funktioniert das?

Und so geht es nach wie vor: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wählen eine beliebige Anzahl von Büchern aus und haben vier Wochen Zeit – inclusive der dazu Osterferien - , um diese zu lesen. Um diejenigen, die eher wenig lesen, nicht abzuschrecken, wird keine Mindestmenge vorgegeben. Eltern, Verwandte und Freunde werden vorab um eine Spendenzusage in einer bestimmten Höhe gebeten. Ein Kontrollbogen für knappe Informationen zu jedem Buch soll sicher stellen, dass die Bücher auch tatsächlich gelesen werden.

Was soll  das Ganze?

Der Lesemarathon verfolgt zwei Ziele: Es findet  Leseförderung statt und mit den er-lesenen Spenden wird eine private Mädchenschule im nordpakistanischen Bagrot-Tal unterstützt. Deren Schülerinnen betrachten es laut Aussage ihrer Gründerin, der Ethnologin Monika Schneid, als großes Privileg, Lesen und Schreiben lernen zu können. Schulbesuch ist für Mädchen dort nicht selbstverständlich, denn die Lehrer für die Mädchen werden aus privaten Spenden finanziert. (Informationen auf: www. bagrote.net)

Eine faszinierende Idee!

Die Idee, dass unsere Schülerinnen und Schüler für Mädchen am anderen Ende der Welt lesen und sie somit unterstützen, finde ich faszinierend und wert, umgesetzt zu werden.

Ein beeindruckendes Ergebnis!

Beeindruckend war der Eifer vieler Schülerinnen und Schüler: Insgesamt wurden  € 3.550,00 er-lesen.

Wer war besonders emsig?

Etliche Schülerinnen haben 10 und mehr Bücher gelesen. Besonders erwähnt und geehrt wurden bei der Preisverleihung diejenigen, die mehr als €75 erlesen haben – und das waren immerhin acht Schülerinnen. Aber auch außergewöhnlicher Einsatz wurde erwähnt, da eine Schülerinnen innerhalb des Zeitrahmens 27 Bücher las und eine weitere sogar sagenhafte 62 Bücher.

Die  „er-lesenen“ Preiträger!

Preiswürdig aber waren auch eine Schülerin der 7c, die €110 er-lesen hat und eine Mitschülerin, die €125 für ganze 20 Bücher und 6515 Seiten gelesen hat.

Bemerkenswert sind aber auch €132,50 für 5 Bücher aus der 6a, €160,40 aus der R5b und für 8 Bücher €176 aus der R6c(s.Foto). Damit steht zum ersten Mal ein Junge an der Spitze derjenigen, die nicht nur einen Buchpreis bekamen, sondern auch einen Buchgutschein .

Denn Bücherwürmer müssen ja gut gefüttert werden!

Preisverleihung

Am 8.Juni 2018 wurden die Preiträgerinnen und der Preisträger gewürdigt. Sowohl die beiden Schulleiterinnen, Frau Ockel und Frau Burbaum, waren anwesend als auch die Gründerin der Monika Girls High School im Bagrottal in Nordpakistan, Frau Monika Schneid. Seit Jahrzehnten sammelt sie Geld für die privat finanzierte Schule und bringt bei Berichten über das, was sie dort erreicht hat im Laufe vieler Jahre, so viel Begeisterung mit, dass man gleich wieder  anfangen möchte zu lesen .....

Fazit und Dank

Eine gelungene Aktion, dank des großen Engagements unserer Schülerinnen und Schüler und auch der Hilfsbereitschaft aller Sponsoren. Ich bin tief beeindruckt und danke allen, die sich beteiligt haben, von Herzen!

 

Elisabeth Lammering

Die Klasse R6c beim WDR

Am 28.2.2018 hatten wir, die R6c mit Frau Distelkamp, die große Chance beim WDR eine eigene Radiosendung zu produzieren. 
Als erstes bekamen wir eine Führung durch das Studio von Eins Live.
Anschließend ging es ins Studio 2. Dort wurde erst der Ablauf einer Sendung besprochen und anschließend die Aufgaben verteilt. Unsere Sprecher fingen an ihre Texte zu schreiben. Als nächstes wurden alle zur Redaktionskonferenz gerufen. Dort wurden zum Beispiel die Songs festgelegt und abgestimmt auf die Beiträge.
Nach einer kleinen Pause ging es dann zur Sache, die Sendung wurde geprobt und einige Fehler korrigiert. Jetzt wurde es ernst. Die Sendung „R6c live“ startete. Alles lief gut.

Die Produktion hat uns riesigen Spaß gemacht.

 

Silas Aksungur, R6c

  • Lesung Ute Wegmann
  • Lesung Ute Wegmann
  • Lesung Ute Wegmann

Lesung mit Ute Wegmann am 25.01.2018

Am Donnerstag hatten die Klassen 6 die Gelegenheit, eine Kölner Autorin „live“ kennenzulernen. Sie hat uns ihr Buch „Hoover“ vorgestellt. Am Ende der Lesung durften wir Fragen stellen, die sie uns beantwortete. Sie brachte uns handsignierte Lesezeichen mit. Es war sehr spannend.

Silas Aksungur, R6c

Lesung für den Jahrgang 9 zum Tag des Vorlesens am 20.11.2017 im Ursulasaal

Berufsbild Autor = „Berufsvermeidungstrategie“ + mindestens 300 Jahre tot?

Im Rahmen des von Ute Wegmann organisierten Heimspiels lasen wieder ca. 50 Kölner Autoren an Kölner Schulen. In diesem Jahr hatten wir Dorian Steinhoff „gewonnen“. Ob seine Ansichten (s.o.) zu unseren schulischen Bemühungen um die Berufsorientierung passen?

„Als Schriftsteller hat man eigentlich gar keinen Beruf“, so Steinhoff. Für eine Zeitung freiberuflich zu schreiben, lohne sich gar nicht, erläutert er offen. Das Geld könne man vergessen, aber man wolle ja seinen Namen ab und zu noch einmal gedruckt in der Zeitung lesen!

Klingt alles cool, war aber auch glaubhaft präsentiert und hatte ernste Töne. Die Erzählung „Wenn es sein muss“ aus dem Band „Das Licht der Flammen auf unseren Gesichtern“, die Dorian Steinhoff zum Vorlesen ausgewählt hatte, behandelt nämlich ein Thema, das unter die Haut geht: Abtreibung.

Die Brisanz des Themas an einer katholischen Schule war ihm bei der Auswahl durchaus bewusst. Nach dem Vorlesen führte er ein intensives Gespräch mit den Zuhörern. Deren Reaktion auf die Frage einer Schülerin „Hat sie nun abgetrieben oder nicht?“ hat er nämlich nicht beantwortet, sondern uns auf Spurensuche in den Text geschickt. Höchstspannend, was dabei zutage kam.

Ein schwieriges Thema, nicht nur für Neuntklässler natürlich, auf das sich aber viele mit einfühlsamen und aufmerksamen Beiträgen eingelassen haben.

Die sich anschließenden Fragen nach der Wirkung von etlichen Preisen auf den jungen Autor hat Dorian Steinhoff ebenso bereitwillig geschildert wie die Erfahrung bei einem Workshop zum kreativen Schreiben in einer JVA.

Fazit: Lässiger Auftritt – mit Tiefgang.

 

E.Lammering

Lesung Klasse 9

Lesung mit Andreas Steinhövel am 8.11.17

Lesung Steinhövel

 

Am 8.11.2017 hatten wir, die R6c/d, die Gelegenheit den Autor Andreas Steinhöfel kennenzulernen. Andreas Steinhöfel las uns aus seinem neusten Buch vor. Es heißt „Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch“.
Im Alten Pfandhaus herrschte eine phantastische Atmosphäre. Nach der Lesung konnten wir Fragen stellen. Diese beantwortete er. Anschließend bekamen wir Autogramme und konnten auch Fotos mit dem Autor machen. Dann fuhren wir zur Schule zurück.

Lesung

Informationen über den Autor


Andreas Steinhöfel wurde 1962 in Battenberg geboren. Er arbeitete als Übersetzer und Rezensent. Er ist Autor zahlreicher Kinderbücher.
Für „Rico, Oscar und die Tieferschatten“ erhielt er den Deutschen Jugendliteraturpreis.

 

 Silas Aksungur, R6c