Besuch auf dem Bauernhof

Am 26. Mai folgten die Klassen 5a und 5c einer Einladung der Familie Esser auf ihren Bauernhof. In Kleingruppen erkundeten die Schülerinnen und Schüler das Leben auf dem Bauernhof und stellten viele Fragen, die sie im Erdkundeunterricht vorbereitet hatten. Zudem beobachteten sie die Rinder sehr genau beim Fressen, um später im Biologieunterricht darüber Bericht zu erstatten und die Bedeutung des Wiederkäuens zu erklären. Stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler hier ein Brief an Familie Esser:
 

Liebe Familie Esser,

auf Ihrem Bauernhof war es toll. Am besten fand ich die Melkmaschine und dass wir die Kühe füttern durften. Der Geruch war sehr intensiv. Die kleinen Kälbchen waren richtig knuffig. Am Ende war es sehr nett von Ihnen, dass Sie uns belegte Brötchen und Trinkpäckchen gegeben haben. Ich würde Sie gerne noch einmal besuchen.

Bis bald mal Marlon

Kursfahrt des Biologiekurses 9NW 2018

Kursfahrt des Biologiekurses 9NW

Mitte April, in der Woche nach den Osterferien, führte uns die Kursfahrt erneut an die ostfriesische Nordseeküste, nach Dornumersiel.

  • Wir ließen uns unsere gute Laune durch kalten Wind und noch kälteres Wasser nicht verderben
  • Wir buddelten im Watt und setzten unsere Forschungen in Labor und Ausstellung des Nationalparkhauses fort
  • Wir fischten in der „Kinderstube Wattenmeer“ und ließen den Fang nach einer ausführlichen Begutachtung wieder lebend ins Wasser
  • Wir nahmen mit den Seehunden Kontakt auf
  • Wir wurden nachdenklich angesichts der Plastikabfälle am Strand und der weltweiten Probleme, die Plastikmüll im Meer verursacht
  • Wir konstruierten Fallschirme für rohe Eier und testeten (einige) erfolgreich.

Wir kommen im nächsten Jahr gerne wieder !

DNA-Modelle im Biologie-Unterricht

Im Kontext …

- Zellteilung – Mitose

- Identische Verdopplung der Erbinformation für neu gebildete Zellen

- der genetische Code

... haben sich die Schülerinnen und Schüler der Jgst. 9 im Biologieunterricht mit dem Aufbau der DNA beschäftigt und ein Modell der DNA gestaltet. Dazu konnten sie beliebige Materialien verwenden. Zu jedem Modell gehört eine Erläuterung, in der die verwendeten Materialien den Bausteinen der DNA zugeordnet werden und ggf. auf Vereinfachungen hingewiesen wird. 

Die folgenden Bilder zeigen Beispiele für die sehr unterschiedlichen und kreativen Lösungen der gestellten Aufgabe.

Dorothee Wenzler

 

Modell einer DNA-Doppelhelix

DNA Modell

Dieses DNA-Doppelhelix Modell wurde aus Haribo Süßigkeiten, Naturkordel, alten Strohhalmen, Heißkleber und Holz gebaut. So ist dieses Modell weitestgehend aus nachhaltigen Stoffen gebaut.

Ganz außen befindet sich das Phosphat in Form der kurzen Strohhalme. Direkt daneben befindet sich die Desoyribose (Zucker), wieder dargestellt in kurzen Strohhalmen. In der Mitte befinden sich die organischen Basen. Sie bestehen aus Haribo-Süßigkeiten. Phosphat, Desoxyribose und je eine Base bilden ein Nukleotid. Es gibt vier verschiedene Basen. Man kann sie durch ihre Farbe und ihre Form unterscheiden. Je zwei komplementäre Basen sind als Basenpaar wie eine Strickleiter angeordnet. Sie sind in ihren „passenden“ Formen dargestellt. Also eine Spitze nach außen (Cytosin) und die komplementäre Base mit der Spitze nach innen (Guanin). Thymin hat eine Rundung nach außen und Adenin eine Rundung nach innen. Der strickleiterförmige DNA-Strang ist in sich gedreht.

Benedikt Gruner + David Schmeier

Besuch im DLR School Lab

Am 18.09.2017 durfte unser Biologiekurs einen Ausflug ins Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) machen. Als wir im DLR_School_Lab (Eine „Abteilung“ für Schulbesuche) ankamen, begrüßte uns schon der Leiter des School_Lab, Herr Dr. Bräucker. Seine Einführung war sehr spannend, da wir mit flüssigem Stickstoff experimentieren durften. Am Ende der Einführung wurde flüssiger Stickstoff auf den Boden gegeben und raste durch das ganze DLR_School_Lab. Dann ging es in die Gruppen. Es gab 4 Stationen, an denen die jeweiligen Gruppen experimentieren konnten:

 

Mission to Mars: Wir wirkt sich die Zeitverzögerung aus bei der Steuerung eines Roboters von der Erde? Wir haben versucht, eine Modelllandschaft des Mars mit einem Marsrover aus Lego zu erkunden. Ganz schön schwierig!

Werksstoffe: Welche Materialien sind für den Flugzeugbau besonders geeignet? Wir haben unterschiedliche Materialien getestet und dabei auch flüssigen Stickstoff eingesetzt.

Schwerkraft: Wie verhält sich Wasser in der Schwerelosigkeit ? Mit Hilfe eines Minifallturms und einer Kamera haben wir Wasser, eine Seifenlösung und eine brennende Kerze in der Schwerelosigkeit beobachtet.

Infrarot: Welche Stoffe lassen Wärme passieren oder schirmen sie ab. Dies haben wir mit einer Wärmebildkamera getestet.

 

Zwischendurch wurden auch Vorträge gehalten, zum Beispiel über den Parabelflug. Um 15 Uhr endete der Besuch. Ich fand den Besuch im DLR sehr aufregend und würde gerne noch einmal dorthin fahren.

 

Marlon Scheer und seine Gruppe

Die Strunde - ein (fast) sauberes Gewässer in Köln

Eine Gewässeruntersuchung mit dem Umweltbus Lumbricus

Am 06. September führte der Biologiekurs 8 eine Gewässeruntersuchung im Freiland durch. In der Nähe des historischen KVB-Bahnhofs in Thielenbruch trafen wir uns mit Herrn Ottmar Hartwig von der Natur- und Umweltschutz-Akademie Nordrhein-Westfalen (NUA), der den Umweltbus LUMBRICUS – ein rollendes Klassenzimmer mit Laborausrüstung – in der Nähe der Strunde geparkt hatte.

Die Strunde wurde früher als „der fleißigste Bach Deutschlands“ bezeichnet, denn sie trieb pro Fließkilometer die meisten Mühlen an. Möglich wurde dies durch eine ausreichende Wassermenge, die die Strunde über das Jahr zuverlässig mitführte. Nachdem der Bach lange Jahre in ein Betonbett eingezwängt war, ist die Strunde heute im Bereich Thielenbruchs erfolgreich renaturiert und in die Landschaft eingebettet worden.

Der Biokurs führte eine Untersuchung der Fauna des Baches durch, nahm hydrologische Messungen zur strukturellen Beurteilung des Baches vor und untersuchte zudem die Qualität des Wassers im Hinblick auf seine chemische Zusammensetzung.

Bei sonnigem Wetter machte die Untersuchung im Freiland sehr viel Spaß und führte zu einem recht erfreulichen Ergebnis: Die Zahl und Art der vorgefundenen Kleinlebewesen sowie das Ergebnis der chemischen Untersuchungen ließen auf eine weitgehend gute Wasserqualität schließen. Lediglich die Leitfähigkeit des Wassers war ein wenig zu hoch, was auf einen erhöhten Salzgehalt des Wassers zurückgeführt werden muss. Leider ließ sich die Art des Salzes und somit die Ursache der Verschmutzung nicht ermitteln.

Dorothee Wenzler

NW-Kurs der 8. Klassen beim DLR in Porz

Am Donnerstag, dem 14.1.2016, hatte erstmals ein naturwissenschaftlicher Kurs der Ursulinen-Realschule das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) in Porz-Wahn besuchen können.

Der Bio-Kurs der drei 8. Klassen mit Frau Lammerich und Herrn Krämer hatten so die Gelegenheit, sich im DLR-Labor über die physikalischen und biologischen Bedingungen im Weltraum zu informieren.

Die Schülerinnen und Schüler konnten gruppenweise 5 experimentelle Stationen durchlaufen, in denen sie unter der Leitung von je einem Referent pro Gruppe jeweils 50 Minuten lang Erfahrungen sammeln konnten, wobei jede Gruppe sich - je nach Interesse – für 3 Stationen entscheiden konnte.

Zur Auswahl standen dabei folgende 5 Themen: Schwerelosigkeit, Vakuum, Gravitationsbiologie, Marsmission und Infrarot.

Hierbei konnten die Schülerinnen und Schüler selbst Hand anlegen, d.h. die naturwissenschaftlichen Versuche unter Anleitung selbsttätig durchführen. So wurde in zahlreichen Experimenten beispielsweise der Zustand der Schwerelosigkeit (hier durch den freien Fall einer durchsichtigen Box, die eine laufende Kamera enthielt) und des Vakuums (hier durch eine Vakuumglocke oder durch die sog. Magdeburger Halbkugeln) simuliert.

Es war überaus interessant, zu erfahren, welchen Bedingungen man im Weltall ausgesetzt ist, wie man das meistern kann und welche Erkenntnisse die Menschheit auf diesen abenteuerlichen Exkursionen gewinnt.

Ausgehend von den Erfahrungen dieses Tages plant unsere Schule, diesen Termin jetzt möglichst jährlich wahrzunehmen.

(H. G. Krämer)