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„Es muss mal was passieren“ – der ursprüngliche Titel des
Buches – ist ein gutes Motto für das Buch, dessen Manuskript der Autor
schon mit 19 Jahren verfasst hat.
Naivität
hat ihm die Leipziger Volkszeitung wegen seines Umgangs mit den
beschriebenen Aktionen gegen Rechts vorgeworfen. Dass Rechtsradikalismus
und „neue Rechte“ ein solches Thema sein würden, sei wohl nicht
abzusehen gewesen, meinte Linker.
Dass
seine „Helden“ ziemlich unbedarft in eine heiße Sache geraten, ist
allerdings offensichtlich; schließlich muss ja auch einer der Helden
seinen Einsatz mit dem Leben bezahlen.
Dennoch bemerkenswert, wie es
dem Autor gelungen ist, ca. 70 Zehntklässlerinnen mit seiner Lesung
anzusprechen! Sicher nicht zuletzt dank seiner Sprache, die sehr nah dran
ist an den Jugendlichen. Beweis? Prompte Einträge auf Linkers Website.
16Jährigen Appetit auf Lesen zu machen, ist ihm in doppelter Weise
gelungen: Mit einem Häppchen aus seinem gerade erschienenen Buch
"Doppelpoker" machte er exzellente Werbung für sich und seinen
neuesten "Jahrhundertroman" (Christina Linker: "Ich hab nen
geiles Buch geschrieben."). Das Werbehäppchen war ein echter
Appetizer: diverse Themen, die das Leben von Jugendlichen so
"prickelnd" machen, kommen vor. Eine Mischung, die fein
abgeschmeckt ist und Hunger weckt auf … noch mehr Linker. |